Salone del Mobile 2013

„Das Haus ist nicht nur ein privater, intimer Ort, sondern im gewissen Sinne auch eine Theater-Szenerie. Die wiederkehrenden Elemente (Türen, Fenster, Spiegel und Gärten) zeugen davon, wo wir durchgegangen sind und wo wir uns jetzt befinden, außerdem sind es jene Orte, an denen sich Erinnerungen sammeln. Wenn wir nun diese Elemente nehmen und auf surreale Art und Weise versetzen – die Fenster auf den Boden, die Spiegel nach oben und die Gärten in den Innenbereich – ist der Geist noch in der Lage, ein Haus abzubilden, wenn auch nicht in traditioneller Weise. Die Bühne wird im Zuhause aufgebaut, der Boden wird zur Theaterbühne und die Räume werden miteinander nicht durch Türen, sondern durch Reflexionen in Spiegeln, die visuellen Ansichten, die in der Perspektive zusammengesetzt werden, verbunden. Das Homecum-Theater ist eine Sammlung aus verwirbelten Farben, von den Brauntönen der Ledermöbel bis hin zum Grau der Wände über der großen Plattform aus naturfarbener Eiche. Letztlich wird uns ein neues, modernes Heim offenbart, das Zuhause von heute. Von oben beleuchten dramatische Lichter die Szenerie und im Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, spielt sich unser Leben auf der Bühne ab.
Michele De Lucchi

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