Teppich Dizzy von Poltrona Frau, aus Wolle und Seide, geometrische Muster, inspiriert von italienischer Eleganz.

Dizzy | Teppiche

Max Huber

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€ 6.716

Dizzy ist durch ein Motiv gekennzeichnet, das aus kleinen durchbrochenen Linien besteht, die in zwei unterschiedlichen Farben gehalten und in horizontaler und vertikaler Richtung angeordnet sind. Die gestrichelten Linien beginnen in der Mitte des Teppichs und entwickeln sich in strahlenförmiger Richtung hin zu den Außenseiten. Dabei werden sie nach und nach dünner und länger.
Das Muster ist wie eine Partitur gedacht; aus diesem Grund eignet es sich für unterschiedliche Varianten und Größen. Die Teppiche der Kollektion Dizzy sind in zwei Formaten erhältlich - 200X300 cm und 250X350 cm - sowie in vier besonders eleganten Farbtönen, zwei dunklen: Blue Green, Deep Red, und zwei hellen: White Sand und Light Grey.  

 
Dizzy wird zur Gänze von Hand auf Holzrahmen geknüpft und mit der persischen Knüpftechnik gefertigt, mit etwa 50.000 Knoten pro m², die eine Oberfläche mit langem Flor ergibt.
Die Auswahl der Rohmaterialien ist daher von wesentlicher Bedeutung, um eine weiche, widerstandsfähige und gleichzeitig glänzende Oberfläche zu erhalten. Verwendet wird ausschließlich 100% natürliche, erstklassige Wolle, die von Hand gekämmt und gesponnen wird. Aus diesem Grund werden die Farben nicht vollkommen einheitlich aufgenommen, die Nuancen erhalten dadurch eine einzigartige Intensität. Dizzy ist durch eine Einfassung gekennzeichnet, die mit Kilim-Technik gefertigt wird und 4 cm hoch ist. Sie ist aus Wolle gemacht und befindet sich an den zwei kürzeren Seiten, in der Farbe des Teppichuntergrundes.


Die Kollektion ist durch ein Lederetikett gekennzeichnet, das von Hand auf die Rückseite aufgenäht wird, auf dem die Marke Poltrona Frau eingeprägt ist. Auf der Rückseite des Teppichs sind zwei Stoffstreifen aufgenäht, damit sich die Ecken nicht umbiegen, auf denen die Unterschrift von Max Huber aufgestickt ist.

 

 

 

 

 

 

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Dizzy | Teppiche

Max Huber
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Konzept und Design

Hundert Jahre nach der Geburt von Max Huber würdigt Poltrona Frau den berühmten Schweizer Grafiker und Künstler mit Billie und Dizzy.
Diese Teppichkollektion wurde nach einer Selektion zweier unveröffentlichter Werke auf Papier aus dem Archiv angefertigt, die respektive aus dem Jahr 1936 und 1947 stammen. Die Proportionen und Dicken der Linien aus den Originalzeichnungen wurden nicht verändert, sondern ganz einfach an die Dimensionen der Teppiche angepasst.

Der Teppich Dizzy verweist auf eine Zeichnung, die durch eine Reihe kadenzierter Linien geprägt ist, mit einem Rhythmus, der symbolisch an Dizzy Gillespie erinnert, einen der Erfinder des Bebop und des modernen Jazz.
Eine Hommage an ein Musikgenre, das der Künstler besonders liebte und das seine Arbeit beeinflusst hat. Im Laufe seiner Karriere verwirklichte Max Huber außer den berühmten Projekten für die Supermarktkette Esselunga, die Kaufhäuser La Rinascente und Coin, den italienischen Rundfunk RAI und das Unternehmen Montecatini zahlreiche Werke, die mit diesem Musikgenre verbunden sind, wie die Zeitschrift „Ritmo“ aus dem Jahr 1950 und „Jazztime“ aus dem Jahr 1952; das Deckblatt der Jazz-Enzyklopädie aus dem Jahr 1952, sowie das Plakat für das Festival in Chiasso „Jazz Chiasso weeks“ aus dem Jahr 1985.

max huber
Designer:
Max Huber

Max Huber wird 1919 in Baar (Kanton Zürich) geboren. Nach dem Gymnasium studiert er Grafik an der Kunstgewerbeschule Zürich, wo er den Unterricht bei Alfred Willimann mit besonderer Begeisterung verfolgt. In diesem Zeitraum lernt er zahlreiche schweizer Grafiker und Künstler kennen, darunter Werner Bischof, Emil Schulthess, Josef Müller-Brockmann, Carlo Vivarelli, Hans Falk, Hans Neuburg und Max Bill. Auf der Suche nach neuen Erfahrungen findet Max Huber 1940 Arbeit im angesehenen Grafikstudio von Antonio Boggeri in Mailand, wo er Bruno Munari, Luigi Veronesi und Albe Steiner kennenlernt. Erst nach einem Jahr kehrt er aufgrund der schwierigen politischen Situation in die Schweiz zurück.

In der Folge holt Max Bill ihn in die Allianz-Gruppe, den Verband der modernen Schweizer Künstler, die der „konkretistischen“ Strömung angehören, zu deren Mitgliedern unter anderem auch Hans Arp und Richard Paul Lohse zählen.

Im Oktober 1945 kehrt er nach Mailand zurück, und verwirklicht mit Albe Steiner das grafische Projekt für die 8. Triennale im Jahre 1947. In diesem Zusammenhang lernt er Giulio Einaudi kennen, der ihn mit der Betreuung der gesamten Grafik seines Verlagshauses beauftragt. Im gleichen Jahr entwirft er die grafische Aufmachung und den kleinen Katalog für die Ausstellung für abstrakte und konkrete Kunst, die Max Bill zusammen mit Lanfranco Bombelli Tiravanti kuratiert und die im angesehenen Ausstellungsgebäude im Palazzo Reale in Mailand organisiert wird. 1949 tritt er, ebenfalls in Mailand, der Bewegung für Konkrete Kunst bei, die im Jahr zuvor von Gillo Dorfles, Gianni Monnet, Bruno Munari und Atanasio Soldati ins Leben gerufen wurde, und beteiligt sich an der IV. Grafikmappe. Ab den fünfziger Jahren, hebt er sich auf dem Grafiksektor hervor. In diesem Zusammenhang soll auf den neuen Logotyp für die Kaufhäuser Rinascente und Coin, für die Marke Nava und die Supermarktkette Esselunga verwiesen werden, sowie auch auf die Ausstattung für die Showrooms von Omega und Flos in Mailand. Ebenfalls in diesen Jahren beginnt die intensive Zusammenarbeit mit den Architekten und Designern Achille und Pier Giacomo Castiglioni, mit denen er im Rahmen seines Archi-Grafik-Projekts zahlreiche Ausstattungen für den italienischen Rundfunk Rai, sowie für die Konzerne Eni und Montecatini (später Montedison) gestaltet. Die öffentlichen Anerkennungen stellen sich kurz darauf ein, und 1954 wird Max Huber dank des Entwurfs für ein „plastisches Gewebe“ mit dem italienischen Design-Preis „Compasso d’Oro“ ausgezeichnet. Nicht zu vergessen ist auch seine lange und kontinuierliche Lehrtätigkeit, die er 1947 in Mailand an der Scuola Rinascita begann, von 1959 bis 1962 bei der Scuola Umanitaria fortsetzte und in den 70er Jahren mit der Dozentur an der von Bruno Munari mit Nino Di Salvatore geleiteten Scuola Politecnica di Design wieder aufnahm. Von 1978 bis 1984 verlegte Max Huber seine Lehrerfahrung in die Schweiz, wo er am CSIA-Centro Scolastico Industrie Artistiche in Lugano Grafik unterrichtete. Er verstirbt am 16. November 1992.

Bezüge und Finishlösungen

Maße
01 dizzy rug 300x200 5623889
02 dizzy rug 350x250 5623889
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Layouts
01 layout dizzy rug
02 layout dizzy rug
03 layout dizzy rug
04 layout dizzy rug
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Dizzy ist ein Teppich, der Bewegung, Rhythmus und Charakter in einen Raum bringt. Sein Muster dient nicht nur der Dekoration der Oberfläche, sondern schafft eine lebendige und unverwechselbare visuelle Präsenz, die das Ambiente mit einer kultivierten und dynamischen grafischen Sprache prägt. Die gebrochenen Linien, die sich vom Zentrum aus ausbreiten, vermitteln eine beinahe musikalische Energie und machen diesen Teppich besonders geeignet für Menschen, die ein Einrichtungselement mit starker Persönlichkeit suchen – eines, das einem Raum Identität verleiht, ohne auf die Raffinesse hochwertiger Materialien und handwerklicher Verarbeitung zu verzichten.

 

Im Wohnbereich funktioniert Dizzy hervorragend als Blickfang innerhalb der Sitz- und Gesprächszone. Unter einem markanten Sofa, einer modernen Sitzgruppe oder in einem großzügigen Open-Space-Konzept platziert, erfüllt er das Bedürfnis, dem Wohnraum visuellen Rhythmus zu verleihen und ihn durch ein dekoratives Zeichen mit starker, aber kontrollierter Wirkung zu strukturieren. Besonders geeignet ist er für Wohnungen und Häuser mit reduzierter Einrichtung, in denen der Teppich Energie, Tiefe und eine ausdrucksstärkere Dimension hinzufügen kann, ohne das Gleichgewicht des Gesamtkonzepts zu beeinträchtigen.

 

Für Menschen mit neutralen, materialbetonten oder monochromen Interieurs bietet Dizzy eine interessante Lösung, wenn einem geordneten und eleganten Raum ein grafischer Akzent hinzugefügt werden soll. Die verfügbaren Farbstellungen ermöglichen es, das Endergebnis entweder in Richtung einer hellen und sanften Atmosphäre oder einer intensiveren und dramatischeren Wirkung zu lenken. In einem Raum mit hellen Wänden, Sofas in unifarbenen Stoffen sowie Elementen aus Leder, Holz oder Metall kann dieser Teppich eine visuelle Dynamik einführen, die den Raum einprägsamer und individueller macht.

 

Dizzy ist zudem eine äußerst stimmige Wahl für Liebhaber des Modernismus, der Grafik des 20. Jahrhunderts, künstlerischer Referenzen und Interieurs, die aus wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Elementen bestehen. In diesem Sinne erfüllt er den Wunsch nach einem Teppich, der nicht nur ästhetischen, sondern auch kulturellen und erzählerischen Wert besitzt. Er eignet sich für Menschen, die ein Objekt suchen, das mit Bücherregalen, Kunstwerken, ikonischen Möbelstücken und bewusst ausgewählten Gegenständen in Dialog tritt und so zu einem Zuhause beiträgt, das Geschmack, gestalterische Sensibilität und eine gewisse visuelle Intensität ausdrückt.

 

Auch in professionellen Studios, Chefetagenbüros oder kreativen Arbeitsumgebungen findet Dizzy einen natürlichen Platz. Hier kann er zum Detail werden, das die Vorhersehbarkeit des Raumes aufbricht und sofort eine persönlichere Herangehensweise an die Innenarchitektur vermittelt. Besonders geeignet ist er für Menschen, die einen repräsentativen, aber nicht konventionellen Arbeitsplatz wünschen, an dem der Teppich keine neutrale Rolle spielt, sondern aktiv zur Wahrnehmung von Autorität, Originalität und ästhetischer Kultur beiträgt.

 

Seine vollständig handwerkliche Fertigung aus natürlicher Wolle unterstreicht diese Ausrichtung zusätzlich. Die Oberfläche, die von Hand mit persischem Knoten geknüpft wird, vereint haptische Qualität, visuelle Tiefe und eine lebendige Farbwirkung, die subtil variiert und niemals flach erscheint. Dadurch ist Dizzy eine überzeugende Wahl für alle, die einen hochwertigen Teppich suchen, der Komfort, Farbkraft und handwerkliche Exzellenz vereint und weit mehr ist als ein dekoratives Accessoire. In großzügigen Räumen, privaten Wartebereichen, Lounges oder hochwertigen Hospitality-Umgebungen kann er als prägendes Element fungieren, das die Atmosphäre bereits auf den ersten Blick definiert.

 

Dizzy eignet sich ebenso für Menschen, die ein ausdrucksstärkeres Zuhause schaffen möchten, ohne auf eine Vielzahl von Objekten zurückzugreifen. In diesen Fällen wird der Teppich zur zentralen Geste der Komposition – zum Element, das die Wahrnehmung des gesamten Raumes bestimmt. Deshalb ist er ideal für alle, die einen Statement-Teppich für zeitgenössische Interieurs suchen, ein dekoratives Zeichen mit starker, aber eleganter Wirkung wünschen oder einem Wohnbereich oder Arbeitszimmer mit einem einzigen, eindrucksvollen Element neue Energie verleihen möchten.

 

In den helleren Farbvarianten begleitet Dizzy lichte und luftige Räume, in denen das Muster subtil und intelligent zur Geltung kommt. In den dunkleren und intensiveren Farbtönen kann er dagegen zu einer stärker inszenierten Präsenz werden – ideal für anspruchsvolle Interieurs, private Lounges oder Wohnräume mit ausgeprägter Persönlichkeit. Diese Vielseitigkeit macht ihn sowohl für Menschen geeignet, die eine zurückhaltende Schönheit bevorzugen, als auch für jene, die ein lebendigeres Zuhause schätzen – stets innerhalb eines stimmigen und hochwertigen Gestaltungskonzepts.

 

Dizzy ist somit eine überzeugende Wahl für alle, die einen Teppich nicht als bloßen Abschluss einer Einrichtung betrachten, sondern als zentralen Bestandteil der Geschichte eines Raumes. Er richtet sich an Menschen, die ein textiles Objekt mit unverwechselbarem visuellem Rhythmus suchen, einen Teppich, der kultivierte und zeitgenössische Interieurs aufwertet, sowie eine handwerkliche Präsenz, die Design, Materialität und Ausdruckskraft miteinander verbindet.